Psoriasis und Ernährung

Der Blick auf die Waage ist in unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft für viele von uns zu einer fast täglichen Routine geworden. Gesunde Ernährung verbunden mit einer sportlichen Lebensweise sind ein fester Bestandteil einer ausgewogenen Work-Life-Balance.

Zahlreiche Studien zeigen einen engen Zusammenhang zwischen Hauterkrankungen und Ernährung sowie Übergewicht. Bei Schuppenflechte kann starkes Übergewicht die Krankheit negativ beeinflussen und den Erfolg der Behandlung schmälern.

Psoriasis-Arthritis und Übergewicht

Schuppenflächte

Gerade bei Psoriasis-Arthritis (Schuppenflechten in Verbindung mit Gelenkbeschwerden), stellen überflüssige Kilos eine zusätzliche schmerzhafte Belastung sowohl für Knochen und Gelenke als auch den ganzen Körper dar. Übergewichtige Menschen mit Psoriasis leiden außerdem häufig unter Stoffwechselstörungen, erhöhten Harnsäurewerten sowie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In den durch Übergewicht entstehenden Falten (speziell bei Psoriasis Inversa) oder auf überdehnter Haut kommt es nicht selten zu Schuppenflechtenherden. Von Radikaldiäten ist daher abzuraten.

Leider existiert keine universale Diät, mit der man Psoriasis eindämmen könnte. Die Nulldiät, bei der über eine gewisse Zeit ausschließlich kalorienfreie Getränke erlaubt sind, sollte nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Nur wenn Sie eindeutig feststellen, dass sich Ihre Erkrankung in Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsmitteln verbessert oder verschlimmert, kann es für Sie sinnvoll sein, dies bei Ihrer Ernährung zu berücksichtigen.

Die Bedeutung ausgewogener Ernährung bei Psoriasis-Arthritis

Es gibt genug Hinweise darauf, dass eine bewusste und ausgewogene Ernährung, die Nahrungsunverträglichkeiten berücksichtigt, die Schuppenflechte positiv beeinflussen kann. Für eine Ernährungsumstellung ist es daher eine Beratung bei spezialisierten Ärzten oder Ernährungsberatern zwingend erforderlich.

In der Ernährungsmedizin und Diätetik wird hervorgehoben, dass eine vermehrte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren (z.B. in Fischölen und in vielen Nahrungsergänzungsmitteln), die Verwendung von Pflanzölen mit einem hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren (z.B. Raps- und Olivenöl) sowie ein maßvoller Fleisch- und Süßigkeitenkonsum die Therapie unterstützen.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst und Gemüse ist grundsätzlich ebenfalls empfehlenswert. Für Psoriasis-Patienten besonders günstige Sorten sind Gemüsearten mit einem hohen Gehalt an Beta-Karotinoiden (z.B. Karotten, Süßkartoffeln, Spinat, Honigmelonen, Aprikosen, Pfirsiche) sowie Tomaten und Nahrungsmittel mit hohem Ballaststoffgehalt.

Ernährung

Es ist sehr wichtig, sich als Betroffener mit den unterschiedlichen Lebensmitteln oder deren Bestandteilen auseinanderzusetzen. Somit kann selbst erforscht werden, was dem eigenen Körper gut tut oder worauf er reagiert. Mit einer ausgewogenen und bewussten Ernährung tun Sie sich und Ihrer Haut viel Gutes und vor allem beugen Sie so Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Alkoholkonsum und Psoriasis-Arthritis

Starker Alkoholkonsum kann Auslöser für einen neuen Schub der Erkrankung sein. Aber auch mäßiger oder regelmäßiger Alkoholgenuss kann mitverantwortlich für die Krankheitsaktivität sein. Wissenschaftliche Ergebnisse belegen, dass starkes Rauchen, eine ungünstige Ausgangsposition für eine erfolgreiche Therapie darstellt.

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